Kritische Jurist*innen ::: Termine
Nein heißt Nein! – Workshop zum Sexualstrafrecht am 25.01.2017

Wie funktioniert das Sexualstrafrecht und was ist überhaupt strafbar? Was ändert sich durch die Reform? Welche Rechte haben Verletzte? Der Workshop gibt einen Einblick in die praktische Arbeit bei Sexualdelikten mit anschließender Diskussion.

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Referentin: Ronska Grimm, Rechtsanwältin und Nebenklagevertreterin

 

Zeit & Ort: 19:30 Uhr Friedel54 (Kreuzberg)

9.12.16: Yalla lass feiern!

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Aus allen Ecken der Welt in Berlin angekommen oder schon lange da. Steigt am Freitag ,den 9.12.16 mit uns ein in die Gewölbe des ZK/U (SBahn Westhafen, Siemenstr. 27 in 10551) um ab 18 Uhr beim gemeinsamen Essen und ab 20 Uhr zu bunten Beats und wachen Worten das Zusammensein zu feiern! Mit syrischen Songs über Reggae & Rap bis zu ekstatischem Electro heizen wir für alle ein!

 

Im Garten zusammen mit arab underground re:evolution, ZK/U, Lager-Mobilisierung-Wedding, den kritischen Jurist*Innen der FU und die Gärtnerei proudly present:

 

>>>Yalla, lass feiern!<<<
Mit: Habibi, Los Spätikaufens, Trip to the Orient, Antinational Embassy, [móa], BFAN und die heiße Braut!

Eintritt gegen Spende

 

BAKJ-Kongress: Bald wieder am Meer!

Vom 02. bis 04. Dezember 2016 (2. Advent) verantstalten die Kritischen Jurist!nnen Greifswald den BAKJ-Winterkongress in Greifswald mit dem Thema

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… vor Gericht – eine kritische Auseinandersetzung mit der Gerichtspraxis

 

Im Rahmen des Kongresses wollen wir untersuchen, wie und inwieweit vor Gericht Rechtsfindung stattfindet und welche Faktoren diese beeinflussen. Dabei soll es um die Rolle der beteiligten Akteur_innen (insb. der Richter_innen), die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe von Prozessen und die praktischen Konsequenzen der Urteile gehen.
Während im Jura-Studium primär die Gesetzesnormen und ihre fachliche Interpretation behandelt werden, spielt die tatsächliche Anwendung dieser im Rechtsalltag erst nach dem ersten Staatsexamen eine Rolle. Wir wollen mit der Themengebung auf diesem Kongress den Teilnehmenden einen Anreiz bieten, sich auch über das universitäre Studium hinaus schon früh mit gerichtlichen Prozessen zu beschäftigen.

 

Alle Interessierten – ob mit oder ohne juristischen Hintergrund – sind dazu herzlich eingeladen!

Mehr Infos

26.10.16: Friedel54 – Filmvorführung und KüfA
„Sag niemals nie – Die Räumung der Mainzer Straße“

Im November 1990 wurde der besetzte Häuserkomplex „Mainzer Straße“ mit einem der heftigsten Polizeieinsätze der Geschichte Berlins geräumt. Die Mainzer Straße hatte sich zum Zentrum und Symbol der Hausbesetzerszene entwickelt, dass dafür stand, besetzte Häuser nicht nur als Freiräume der Selbstverwirklichung anzusehen, sondern „als Orte der Konfrontation
mit staatlichen Behörden und als Symbole einer politischen Selbstverortung“. Im Rahmen der Räumung kam es zu massiver Polizeigewalt und regelrechten „Straßenschlachten“. Das Vorgehen der Polizei führte u.a. dazu, dass zwei Tage später die Rot-Grüne-Regierung in Berlin wegen der Räumung auseinanderbrach.

 

Das Kollektiv Mainzer Straße „Sag niemals nie!“ hat die Ereignisse um die Besetzung und Räumung festgehalten und liefert mit ihrem Film eine interessante Einordnung der Hausbesetzungen in den 1990er Jahre.

 

Wir laden euch zur Filmvorführung in die Friedel54 ein, die selber gerade von einer Räumungsklage betroffen und damit ein weiteres Zeichen der aktuellen systematischen Verdrängung und staatlichen Repression ist.

 

Ab 20.00 Uhr gibt es KüFa, der Film wird gegen 20.30 Uhr gezeigt.

Donnerstag, 20.10.16: Ersti-Kneipenabend

Neu an der FU?  Komm doch einfach zu unserem Ersti-Kneipenabend!

 

Da kannst du mit uns gemütlich was trinken, uns – und vor allem andere Erstis – kennen lernen, Fragen stellen, diskutieren und mehr über unsere Aktivitäten am Fachbereich und atom_iggyls politische Gruppe erfahren.

 

Wir treffen uns am

Donnerstag, den 20. Oktober um 20 Uhr in der Meuterei

(Reichenbergerstr. 58 – U8 Kottbusser Tor/ U1 Görlitzer Bahnhof)

 

 

 

 

15.10.2015: Ersti-Kneipenabend

tom_iggyEs ist Donnerstag Abend am Semesteranfang und was gibt es da schöneres als sich mit netten Leuten in der Kneipe zu treffen?! Nach unserer Ansicht gibt es da nichts und deshalb sitzen wir am Donnerstag, 15. Oktober ab 20 Uhr im schönen Südblock am noch schöneren Kotti in Neukölln (Admiralstr.1-2, U8 Kottbusser Tor).
Wer mit uns gemütlich etwas trinken, uns und andere Erstis kennen lernen, Fragen stellen, diskutieren oder mehr über den Fachbereich, das Studium oder den politischen Umgang mit dem Recht erfahren möchte, komme einfach vorbei! Wir freuen uns auf Besuch.

Eure Kritischen Jurist*innen

Kleine schwarze Fische – Küçük kara balıklar (2014 – 80min.) (türkisch mit englischen Untertiteln / turkish with english subtitles)

[Deu] Wieder gibt es in der Türkei Pogrome gegen Kurd*innen, die Armee verhängt Ausgangssperren und rückt in die kurdisch besetzten/autonomen Gebiete vor. Viele fühlen sich an die 90er Jahre erinnert, als der Türkische Staat massiv und vollkommen ohne Kompromisse gegen die kurdische Befreiungsbewegung vorging. Wie es zu dieser Zeit war, als Kind im Osten der Türkei aufzuwachsen, versucht diese Dokumentation zu erzählen und gibt dabei einen tiefen und persönlichen Einblick anhand der Geschichte von 21 Personen.

 

[Türk] Çocukluğunu Güneydoğu’da, cehennemin tam ortasında geçirmiş ve geçirmekte olan 21 kişinin tanıklıkları üzerine kurulu filmde 1990’larda, 2000’lerde ve 2010’larda çocukluklarını yaşayamayanların hikâyeleri anlatılmakta. Ama asıl önemlisi, izleyiciyi Kürt toplumuna bir çocuğun yanı başından bakmaya zorlaması.

 

[Eng] The film tells the story of 21 people who spent their childhoods in South-Eastern Turkey and who witnessed the life in the middle of hell. This is the story of the kids living in 1990’s 2000’S and 2010’s who had no childhood. Most importantly this film makes the audience see the Kurdish society through the eyes of a child.

 

There wil be Vokue/Küfa after the film.
When: Wednesday 23.09, Start 20.00
Where: Friedel 54, Friedelstraße 54 12047 Berlin (U8/U7 Hermannplatz)

Veranstaltung zu ungesühnten NS-Verbrechen in Griechenland und Entschädigungen für deren Opfer gleichzeitig: Semesterabschlusstresen

Die „Kritischen Jurist*innen der FU Berlin“ laden ein zu Infoveranstaltung und Diskussion mit dem Arbeitskreis Distomo. Der AK-Distomo setzt sich für die Entschädigung von griechischen NS-Opfern im 2. Weltkrieg ein, insbesondere derer, die 1944 in Distomo von deutschen Militäreinheiten massakriert wurden. Er will so die bis heute währende juristische und politische Untätigkeit der Nachkriegs-BRD in Bezug auf die Aufarbeitung der Verbrechen durchbrechen. Bei der Veranstaltung soll es vor allem um den aktuellen Stand des Streits gehen und um die Möglichkeiten, rechtliche Instrumente im politischen Kampf zu verwenden.
Dazu gibt’s den üblichen, duften Tresen der Kritischen Jurist*innen! Das alles am Mittwoch, 22. Juli 2015 um 20:00 Uhr in den Räumen des Akazienvereins e.V. in der Friedelstraße 54 (Nähe Hermannplatz).

BAKJ-Sommerkongress 2015: „recht:rassistisch“

Hiermit möchten wir allen Interssierten Menschen ganz herzlich zu unserem BAKJ Sommerkongress „recht:rassistisch“ einladen. Der Kongress findet vom 12-14 Juni in Berlin im Mehringhof statt.

Alle Infos zu Programm, Anfahrt usw. findet ihr auf der extra eingerichtet Homepage.

www.rechtrassistisch.de

 

Wir freuen uns auf euch!

akj-Soliparty 2015: Freitag, 27.3.15 ab 22 Uhr in der K9

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*links vor Recht*
– dringend tanzverdächtig – Freitag, den 27. März 2015, ab 22.00 im Café Größenwahn und auf dem
Dancefloor Leichtsinn in der K9 Kinzigstraße 9 (U-Bahnhof Samariterstraße)

 

Zaster für den akj-berlin und Solitresen für die Kritischen Jurist_innen FU Praxisorientierte Rechts- und Repressionskritk ist tanzbar. Vom Schreibtisch auf die Straße auf den Dancefloor.

 

Ausgelassene Tanzmoves zu kurzweiligen Sounds. Kritik macht Arbeit kostet Geld. Spaß haben und Asche schaufeln für Demo- und Prozessbeobachtung, für Rechtskritik vom Podium, auf Papier, im Netz und aus der Masse, auf Seminaren in der Uni und unterwegs. Solitresen für die quer- und queergepolten Jurist_innen der Stadt.

 

Live Act: Make a Move Band (Improvised Dance Craze)

DJ’anes:

Team RamRod – 80s Deluxe/ All-TimeFavs

Burek 3000 – Balkan/Klezmer

Hannasy – Techno

 

Eintritt: alles ab 3 Euro

Bierpreise: sind trotzdem moderat

Cocktailpreise/Schnapspreise: Sind Solisache!

Wer kontrolliert die Polizei?

Seit fast zwei Jahrzehnten empfehlen internationale
Menschenrechtsgremien Deutschland die Einrichtung von unabhängigen Stellen zur Untersuchung von Beschwerden gegen mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen durch Angehörige der
Polizei, wie es sie in zahlreichen anderen Staaten schon länger gibt. Hintergrund dieser Empfehlungen ist die menschenrechtliche Verpflichtung, Betroffenen ein Recht auf wirksame Beschwerde zu garantieren und sicherzustellen, dass entsprechende Vorwürfe unabhängig, angemessen, unverzüglich und öffentlich überprüfbar untersucht werden und Betroffene im Verfahren beteiligt werden. Eric Töpfer liefert einen Überblick über die Diskussion zu „Polizei-Beschwerdestellen“ und den aktuellen Stand der
Entwicklung in Deutschland und diskutiert Eckpunkte für ihre Ausgestaltung.

Außerdem laden die „kritischen jurist_innen“ ein zu Küfa & Tresen. Das alles am Mittwoch, 25. März 2015 um 19:00 Uhr in den Räumen des Akazienvereins e.V. in der Friedelstraße 54 (Nähe Hermannplatz)

Politische Justiz in Deutschland 1917-1935: Der Fall Werner Scholem

Veranstaltung der Kritischen Jurist_innen am 28. Januar 2015, 20.00 Uhr in den Räumen des Akazie e.V., Friedelstr. 54scholem

 

Werner Scholem, geboren 1895 in Berlin, hatte als junger Sozialist im Kaiserreich seinen ersten Kontakt mit der Justiz: an „Kaisers Geburtstag“ demonstrierte er in Uniform gegen den Weltkrieg, entging knapp einer Verurteilung wegen Landesverrat, verbrachte jedoch wegen „Majestätsbeleidigung“ 10 Monate in Haft. Die Erfahrung prägte sein Leben. Er trat 1920 zur KPD über und von nun an blieb die „Politische Abteilung Ia“ der Berliner Polizei eine ständige Begleitung in Scholems Leben: Als Redakteur der „Roten Fahne“ musste er sich 1921 wegen eines Zeitungsartikels einem Verfahren wegen Hoch- und Landesverrat stellen, flüchtete ins Ausland und wurde schließlich wegen Mangel an Beweisen freigesprochen. Im Jahr 1924 kam ein weiteres Hochverratsverfahren hinzu, dass 1928 nur durch eine Generalamnestie niedergeschlagen wurde. Scholems letzter Prozess folgte 1935 vor dem NS-Volksgerichtshof, ebenfalls ein Hochverratsprozess. Dieser endete mit einer Überraschung: Freispruch! Dennoch verbrachte Scholem den Rest seines Lebens als „Schutzhäftling“ im KZ, wo er 1940 ermordet wurde.

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Workshopreihe zum Sexualstrafrecht

Diesen Januar laden wir alle Interessierten dazu ein, sich während 3 Workshops mit dem Thema Sexualstrafrecht auseinanderzusetzen.

Alle Workshops finden am Jura Fachbereich der FU Berlin, Boltzmannstraße 3, 14195 Berlin, statt
Termine:

19.1.2014: 10-13 Uhr Raum 2202

27.1.2014: 15-18 Uhr Raum 4404

28.1.2014: ab 14 Uhr raum 2216


● Zunächst möchten wir uns am 19. Januar unter Leitung von Dr. Anja Schmidt, Uni Leipzig, dem Thema Sexualstrafrecht nähern. Nach einer allgemeinen Einführung in das Thema, werden wir uns mittels einer Urteilsanalyse mit der Strafbarkeit männlicher Homosexualität befassen. Die dritte Stunde des Workshops wird dem Thema Pornographie und deren strafrechtlicher Behandlung gewidmet sein.

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Sommerkongress des Bundesarbeitskreises Kritischer Juragruppen (BAKJ) vom 12. – 14. Juni 2015 in Berlin

Das Recht als Regierungstechnik stützt bestehende Machtverhältnisse und -strukturen. Wir wollen uns auf dem nächsten BAKJ-Sommerkongress – vor dem Hintergrund von Asylrechtsverschärfung, NSU-Prozess, Forderungen nach Deutschpflicht am Küchentisch, Sarrazin in Bestsellerlisten und sich ausweitenden Protesten „besorgter Bürger_innen“ und „Pegida“ gegen Asylunterkünfte und vermeintliche Islamisierung – einer dieser Machtstrukturen widmen: dem gesellschaftlichen Rassismus – und seinem Verhältnis zum Recht.

 

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NSU Prozess – Ein Zwischenfazit

Seit knapp 1 1/2 Jahren findet vor dem OLG München der Prozess um den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) statt. Während die Bundesanwaltschaft und der überwiegende Teil der Presselandschaft das „Terror-Trio“ als die Haupttäter des NSU ausmachen und dabei insbesondere die Verstrickungen der deutschen Sicherheitsbehörden ignorieren, kämpfen die Nebenklagevertreter_innen um eine vollständige Aufklärung des NSU-Komplexes.
Doch welche Strategie verfolgen die Angeklagten selbst und welche die Bundesanwaltschaft? Wie verhalten sich das Gericht und die Nebenklage im Prozess?

Die kritischen Jurist_innen der FU versuchen mit einer Nebenklageanwältin und einer Person von NSU-Watch genau diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

Die Veranstaltung findet Mittwoch den 22.10 ab 19.30 in der Friedelstraße 54 (U7/U8 Hermannplatz) statt.

16. Oktober 2014: Kneipenabend

Wer mit uns gemütlich etwas trinken, uns und andere Erstis kennen lernen, Fragen stellen, diskutieren oder mehr über den Fachbereich, das Studium oder den politischen Umgang mit dem Recht erfahren möchte, komme einfach vorbei! Wir freuen uns auf Besuch.

Donnerstag, 16.10. um 20h in m Laidak (Boddinstr. 42-43, U8 Boddinstraße)