• ::: NAVIGATION :::

  •   Home -> Navigations-Pfad hier
    Kritische Jurist_innen ::: News
    Archivierte Einträge

    In dieser Kategorie sind vergangene Termine und aktuell ruhende Projekte gesammelt.

    Über uns

    Wir sind eine linke undogmatische Gruppe am Fachbereich, die sich sowohl stadt- und hochschulpolitisch engagiert als auch aktiv in den gesamtgesellschaftlichen Diskurs einmischt.

    In der rechtswissenschaftlichen Ausbildung an der Uni wird gelehrt, das bestehende Recht anzuwenden. Welche sozialen und politischen Belange dabei eine Rolle spielen, welche Auswirkungen rechtliche Entscheidungen haben, welche Interessen damit umgesetzt werden – all das wird dabei, wenn überhaupt, nur am Rande betrachtet. Wir glauben, dass Recht und Politik untrennbar miteinander verbunden sind, und wollen dem juristischen Mainstream daher eine kritische Stimme entgegensetzen.

    Unsere Arbeit ist breit gefächert. Einerseits organisieren wir regelmäßige Veranstaltungen zu rechtspolitischen Themen, Workshopreihen und Kongresse sowie rechtspolitische Lerngruppen außerhalb des Unialltags. Andererseits setzen wir uns in den Gremien am Fachbereich und im StuPa für studentische Interessen ein.

    Wie, Wann und Wo Du uns erreichen kannst

    Es gibt zahlreiche Möglichkeiten mit uns in Kontakt zu kommen

    Plenum der Kritischen Jurist*innen
    Falls du Interesse an unserer Arbeit hast, oder mehr über unsere Projekte erfahren willst, dann komm doch einfach mal auf einem unserer Treffen vorbei. Die finden jeweils am 1. und am 3. Dienstag jedes Monats um 20:00 Uhr im Projektraum in der Hermannstraße 48 (2. HH, 1. OG) in Neukölln statt, U Boddinstraße. Einfach bei „Projektraum“ klingeln! Der Raum ist auch per Fahrstuhl zu erreichen.

    Unser Raum am Fachbereich
    Du findest uns auch immer mal wieder in unserem Raum am Fachbereich Rechtswissenschaft (Van’t-Hoff-Str. 8) im Anbau, in dem auch das Cafe Tatort und el§a ihre Räume haben.

    Tresen im Projektraum (Friedel im Exil)
    Unser Tresenabend findet jeden 4. Donnerstag um 20:00 Uhr in der Hermannstraße 48 im Projektraum statt (siehe Plenum). Wir organisieren Workshops, Info-veranstaltungen oder zeigen Filme zu rechtspolitischen Themen. Es gibt eine Bar mit Getränken. Grundsätzlich wird während der Veranstaltungen nicht geraucht, jedoch darf nach Anfrage geraucht werden.


    Bis zur Räumung der „Friedel54“ fand unser Tresen dort statt. Wir mussten umdisponieren: Die Friedel geht ins Exil – und wir natürlich auch.


    Postalisch/E-Mail
    Kritische Jurist*innen an der FU Berlin
    Kristina Tiek
    Van’t-Hoff-Straße 8
    14195 Berlin
    E-Mail: kritischejuristinnen(at)systemausfall.org

    Workshop: Sexismus und Diskriminierung in der juristischen Ausbildung

    Frauen haben im Durchschnitt bessere Abiturnoten als Männer, schneiden aber in beiden juristischen Examen signifikant schlechter ab. Über die Ursachen ist wenig bekannt. Bekannt ist: Jura zu studieren bedeutet auch heute noch, zumeist auf männliches Lehrpersonen zu treffen. Nur 17,5% der juristischen Lehrstühle sind mit Frauen besetzt, die Juniorprofessuren schon eingerechnet. Auf jedem Schritt der juristischen Karriereleiter nimmt der Frauenanteil ab. Frauen und andere marginalisierte Gruppen sind auch in der juristischen Ausbildungsliteratur unterrepräsentiert und tauchen, wenn überhaupt, überwiegend in tradierten Geschlechterrollen auf. Geschlechtergerechte Sprache wird in der juristischen Domäne nur vereinzelt verwendet. Gender- oder Diversitykompetenz gilt nicht gerade als anerkannte Schlüsselqualifikation für Jurist*innen; Legal Gender Studies oder Critical Race Theory allenfalls als randständige Orchideenfächer.

     
    Der Workshop wirft einen Blick auf den Zustand der juristischen Ausbildung und fragt nach Visionen einer inklusiven juristischen Ausbildung.
     
    Als Referentinnen haben wir Selma Gather, Rechtsreferendarin und Vorsitzende des Arbeitsstabs „Ausbildung und Beruf“ im Deutschen Juristinnenbund e.V. (djb) und Sophia Härtel, Studentin und Mitglied des Arbeitsstabs „Ausbildung und Beruf“ sowie Teilnehmerin des Q-Teams „Diskriminierung oder Diversity“ an der HU Berlin eingeladen.
     
    Der Workshop wird am 23. Mai 2018 stattfinden. Die Räume werden zeitnah auf dieser Homepage bekannt gegeben.

    Donnerstag, 26.10.17: Ersti-Kneipenabend

    Neu an der FU? Komm doch einfach zu unserem Ersti-Kneipenabend!

     

    Da kannst du mit uns gemütlich was trinken, uns – und vor allem andere Studienanfänger*innen – kennen lernen, Fragen stellen, diskutieren und mehr über unsere Aktivitäten am Fachbereich und atom_iggyls politische Gruppe erfahren.

     

    Wir treffen uns am

    Donnerstag, den 26. Oktober um 20 Uhr in der Meuterei

    (Reichenbergerstr. 58 – U8 Kottbusser Tor/ U1 Görlitzer Bahnhof)

     

     

     

     

    Erstsemesterinfo der Kritischen Jurist*innen

    bearchenUm den Start ins Studium zu erleichtern, geben wir jedes Jahr ein Erstsemesterinfoheft heraus, in dem wir eine Übersicht über den Ablauf des Studiums und vor allem das erste Semester inklusive Fächern und Professoren bieten. Außerdem stellen wir euch den Fachbereich, die Universität und die studentische Selbstverwaltung vor, versorgen euch mit Wissenswertem über Berlin für Studierende und geben einen Überblick über aktuelle politische Entwicklungen an der Uni und Möglichkeiten, sich zu engagieren.

    Erstsemesterinfo als pdf: Ersti-Heft 2017-18

    Veranstaltungshinweis für Studienanfänger*innen: KORFU

    Die Kritischen Orientierungswochen an der FU – kurz KORFU

    Dort werden von Studierenden für Studierende eine Reihe gesellschaftskritischer Veranstaltungen, Workshops und abendliche Kiezspaziergänge organisiert. 

    Das diesjährige Programm findet ihr hier

    Workshopreihe

    Kritische Männlichkeitsforschung und Strafrecht

     

    Die meisten Straftaten werden von Männern* begangen, das ist allgemein bekannt, wird aber selten explizit gemacht. (Wenn, dann häufig in rassistischen Diskursen, die nur die Kriminalität marginalisierter Männer in den Blick nehmen.) Die Kritische Männlichkeitsforschung, die Einbeziehung von Männlichkeiten in die Geschlechterforschung, auch in die Legal Gender Studies, geben Mittel an die Hand dieses Phänomen zu thematisieren. Dabei wird die höhere Kriminalität von Männern nicht nur als Ergebnis herrschender Geschlechterverhältnisse und darin gültiger Männlichkeitskonzeptionen, sondern auch als produktiver Bestandteil davon verstanden.

     

    Im Workshop werden einige Denkansätze der Kritischen Männlichkeitsforschung im Bezug auf Gewalt und Kriminalität vorgestellt. Es soll gemeinsam diskutiert werden, wie wir diese für eine feministische Rechtskritik nutzbar machen können. Im Fokus stehen dabei die sich in jüngerer Zeit häufenden Attacken gegen Frauen und Feministinnen, sowohl im Netz, als auch darüber hinaus, etwa beim „Stealthing“, dem heimlichen Abziehen des Kondoms während dem Sex. Was haben diese frauenfeindlichen Straftaten mit dem Backlash und der darin zelebrierten Männlichkeit zu tun?

     

    Maria Sagmeister arbeitet als Universitätsassistentin am Institut für Rechtsphilosophie der Uni Wien und beschäftigt sich unter anderem aus einer feministischen Perspektive mit Männlichkeiten und Recht.

     
    Datum: 22.6.2017
    Uhrzeit: 16-18 Uhr

    Freie Universität, Bolzmannstr.3

    Raum: 4405

    Workshopreihe

    Dr. Sabine Berghahn

     

    Faktische Liberalisierung auf der Grundlage des „Dogmas“ der Rechtssubsubjektivität des Embryos! – Die Gesetzeslage zum Schwangerschaftsabbruch in Deutschland

     

    Wer sich heutzutage die Paragraphen § 218 ff. StGB und das Schwangerschaftskonfliktgesetz ohne Vorwissen anschaut, wird einen gewissen Gegensatz in der Tonlage und in der Aussage der Rege­lun­gen ent­decken und wird sich fragen, warum hier zwei Regelungskomplexe vorhanden sind, die of­fenbar nicht zusammenpassen. Wer tiefer in die §§ 218 ff. StGB einsteigt, fragt sich dann auch, wozu es einer Verankerung im  Strafgesetzbuch noch bedarf, wenn doch der Tatbestand der strafbaren Abtreibung für die Fälle der Fristenregelung extra ausgenommen wird.

     

    Die verquere Logik der strafrechtlichen und der beratungsrechtlichen Regelungen kann sich nur er­schlie­ßen, wenn man die Entstehungs- und Verlaufsgeschichte der Abtreibungsreformen in den letz­ten 50 Jahre betrachtet und dabei sowohl die maßgebliche Rolle des Bundesverfassungs­gerichts für die beiden bundesdeutschen Abtreibungsreformen in den 1970er und 1990er Jahren als auch die rechtspolitischen Auswirkungen der deutschen Vereinigung einbezieht.

     

    Der Vortrag erläutert in groben Zügen die Entwicklungsgeschichte der Abtreibungsregelungen von 1871 bis heute und zeigt die Inkonsistenz der „dogmatischen“ Begründung – im doppelten Sinne des Wortes – durch das verfassungsgerichtliche Urteil von 1993 und die rechtspolitischen Hintergründe auf.

     

    Datum: 13.6
    Uhrzeit: 14-16 Uhr

    Freie Universität Berlin, Van’t-Hoff-Str.8
    Raum: Hörsaal 3

     

    Workshop: Kritische Männlichkeitsforschung und Strafrecht

    Die meisten Straftaten werden von Männern* begangen, das ist allgemein bekannt, wird aber selten explizit gemacht. (Wenn, dann häufig in rassistischen Diskursen, die nur die Kriminalität marginalisierter Männer in den Blick nehmen.) Die Kritische Männlichkeitsforschung, die Einbeziehung von Männlichkeiten in die Geschlechterforschung, auch in die Legal Gender Studies, geben Mittel an die Hand dieses Phänomen zu thematisieren. Dabei wird die höhere Kriminalität von Männern nicht nur als Ergebnis herrschender Geschlechterverhältnisse und darin gültiger Männlichkeitskonzeptionen, sondern auch als produktiver Bestandteil davon verstanden.

     

    Im Workshop werden einige Denkansätze der Kritischen Männlichkeitsforschung in Bezug auf Gewalt und Kriminalität vorgestellt. Es soll gemeinsam diskutiert werden, wie wir diese für eine feministische Rechtskritik nutzbar machen können. Im Fokus stehen dabei die sich in jüngerer Zeit häufenden Attacken gegen Frauen und Feministinnen, sowohl im Netz, als auch darüber hinaus, etwa beim „Stealthing“, dem heimlichen Abziehen des Kondoms während dem Sex. Was haben diese frauenfeindlichen Straftaten mit dem Backlash und der darin zelebrierten Männlichkeit zu tun?

     

    Maria Sagmeister arbeitet als Universitätsassistentin am Institut für Rechtsphilosophie der Uni Wien und beschäftigt sich unter anderem aus einer feministischen Perspektive mit Männlichkeiten und Recht.

     

    Wann: Donnerstag, den 22.6 um 16 Uhr

    Wo: Freie Universität, Boltzmannstr. 3, Raum

    Infos auch auf Facebook